ALL THE PAINTINGS IN THE WORLD

„Vor kurzem stand ich wieder einmal vor einem Porträt, Rembrandt, Cranach, Botticelli, Velasquez, ich weiß es nicht mehr, da wurde ich an etwas erinnert, an das man in Museen gewöhnlich nicht erinnert wird: Begehrt zu werden, vorausgesetzt das Begehren wird erwidert, befreit uns von Angst. Keine Rüstung auf der Welt könnte ein vergleichbares Empfinden von Schutz bieten. Begehrt zu werden, so scheint es mir, kommt dem Gefühl unsterblich zu sein möglicherweise näher als irgendetwas Anderes auf der Welt.“

Mit dieser und vielen anderen Beobachtungen lädt uns der britische Romancier, Geschichtenerzähler, Dichter, Drehbuchautor und Kunstkritiker John Berger (1926- 2017) ein, auf bildende Kunst schauen.

Dan Jemmett – internationaler Theatermacher und alter Bekannter sowohl von John Berger als auch von Marc von Henning aus den gemeinsamen Londoner Theateranfängen – ist zwei Wochen lang Gast der Fleetstreet, um gemeinsam mit Meyer&Kowski eine étude hommage à John Berger zu entwerfen.

Am 11. und 12. Juni um 19h nehmen sie gemeinsam ihr Publikum mit auf die Suche nach einen Gemälde – eines, von dem behauptet wird, dass es alle anderen Gemälde der Welt in sich trägt. Denn: „Was wir sehen, kommt immer darauf an, von wo wir schauen“, erinnert uns John Berger. Fast schon eine Beruhigung im Zeitalter der visuellen Überreizung.

Mit „all the paintings in the world“ endet die Residenz von Meyer&Kowski im Fleetstreet Theater.

 

Präsentationen am 11. und 12. Juni 2018 um 19.00 Uhr 
Admiralitätstrasse 71 
20459 Hamburg 

Wegen begrenzter Platzzahl bitten wir um Anmeldung unter kontakt@meyerundkowski.de
bis zum 10.06.2018.

Eintritt auf Spendenbasis. 

Konzept: Dan Jammett und Meyer&Kowski, Mitarbeit: Emilia Fester

gefördert durch: Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Rudolf Augstein Stiftung, Fleetstreet e.V., Hamburgische Kulturstiftung

  Unfinished paintings Party

Das ist der neueste heiße Scheiß aus Helsinki: Leute treffen sich zum Trinken und Tanzen und damit es nicht total sinnlos bleibt, malen sie Bilder nach Zahlen aus.

Wir nennen es: Hamburg malt Merkel! 

Hamburg malt Merkel? Unsere Bilder sind 4 große Portraits von der Bundeskanzlerin Angela Merkel, die unsere Besucher ausmalen werden.

Was haben Kunst und Politik gemeinsam? Man wird nie fertig mit Ihnen. Wie mit den meisten Dingen im Leben. Nichts manifestiert eine wichtige Position in der Gesellschaft so sehr, wie ein in Öl gemaltes Antlitz. Immer noch. Was, wenn wir uns dieses Bild selber machen, so wie ein demokratischer Prozess es vorsieht? Wir malen gemeinsam Bilder von unserer Kanzlerin. Hat Sie noch Unerledigtes offen? Bestimmt, sonst wäre Sie nicht zum 4.ten mal unsere Volksvertreterin geworden. Haben wir noch etwas mit Ihr offen? Unbeantwortete Fragen? Nicht erfüllte Versprechen? Werden wir mit unserem Bild von Ihr heute fertig werden? Unwahrscheinlich. 

Hier ist jeder Künstler am gemeinsamen Bild.

„it ain’t over till the fat lady sings“!!!

Für das Trinken und Tanzen haben wir aus der Minibar in Wilhelmsburg Markus an die Cocktails und Jost an den Plattenteller gebeten.

Kommt und malt und trinkt und tanzt mit uns

am 17.05.2018 ab 18.00 Uhr 
zur Eröffnung unserer Residenz 
Admiralitätstrasse 71 
20459 Hamburg 

Eintritt: 5 Euro

Konzept: Jörg Kiefel und Meyer&Kowski, Mitarbeit: Ute Radler

gefördert durch: Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Rudolf Augstein Stiftung, Fleetstreet e.V., Hamburgische Kulturstiftung

   UNFINISHED BUSINESS

Die Welt von Meyer&Kowski besteht aus unfertigen, abgebrochenen, fallen- und liegen gelassenen Versuchen, Anstrengungen und Bestrebungen. Und dabei sind wir nicht allein.
Unser aller Leben sind nicht sauber und ordentlich wie das Foto eines Wohnzimmers in einem Immobilienprospekt. In UNFINISHED BUSINESS wird Meyer&Kowski sich beschäftigen mit dem eigenen und fremden Unfertigem, Zurückgelassenen, Geraubtem, Unvollendetem und Verdrängtem.

Wir nehmen uns Dinge vor, nehmen Jobs an, starten Unternehmen, kaufen Autos und anderes Zeugs, pflanzen Blumen und Bäume, bauen Häuser, lassen uns auf Beziehungen ein, beginnen Ehen. Und am Ende unserer Leben sind wir ganz sicher längst nicht mit allem fertig geworden, was wir uns vorgenommen haben.

MEYER&KOWSKI lädt seine Gäste ein, den Moment zu nutzen, um öffentlich einen Konflikt aus ihren eigenen Leben zu adressieren. Wir räumen gemeinsam die Keller unseres Lebens auf, entfernen den Dreck aus den dunklen Ecken, begleichen offene Rechnungen, verarzten alte Narben und geben vor Ewigkeiten Ausgeborgtes zurück. 

Und was hat das alles mit Angela Merkel zu tun?

Residenz im:
Fleetstreet Theater
Admiralitätstraße 71 
20459 Hamburg
17.05. bis 12. 06.18

gefördert durch: Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Rudolf Augstein Stiftung,
Fleetstreet e.V., Hamburgische Kulturstiftung

Taz-Bericht über die Residenz vom 12.05.17


PärchenWrestling

Meyer&Kowski ist wieder zu Gast bei der PMS LOUNGE 
im Wettbewerb von HAUPTSACHE FREI – Festival der darstellenden Künste Hamburg
25.05.2018 | 22:00 (Einlass 21:00 Uhr) | 
Kachelraum Frappant e.V. in der Viktoria Kaserne


KUNST IST BÖSE

Kunstistböse-Motiv

Meyer&Kowski präsentiert mit KUNST IST BÖSE die fünfte Ausgabe ihres mehrfach ausgezeichneten Formats des Doppelmonologs. Im Logensaal der Hamburger Kammerspiele berichtet diesmal der Schauspieler Hans-Jörg Frey von zwei Erfahrungen, die er selbst als Zuschauer gemacht hat.

Hans-Jörg Frey erinnert sich im ersten Teil des Abends an die Kritik eines Regisseurs nach der Generalprobe von „Macbeth“: Dreißig Jahre ist es her, dass der damalige Theatermacher seine Schauspieler, darunter Frey, mit allen Farben seiner Kunst zu Höchstleistungen anspornen wollte. Nun schlüpft der Schauspieler in die Rolle des tobenden Regisseurs. Das Publikum wird zu seinem kritisierten Ensemble von damals und bekommt dabei einen ungefilterten Blick hinter die Kulissen. Die zweite Erfahrung liegt nur wenige Jahre zurück: Die Vorsehung, wie so oft verkleidet im Kostüm der Zufalls, führte Frey in ein philosophisches Seminar aus dem Orient, das – ganz anderes als erwartet – lebensverändernde Auswirkung hatte.

In KUNST IST BÖSE geht es um die menschliche Vorstellungskraft. Unsere Vorstellungen sind es, aus denen alles entsteht und die uns an Ideen glauben lassen. Kunst ist hier etwas Widerständiges, der Sand im Getriebe der Welt. Sie ist faszinierend und verlockend, gefährlich und angsteinflößend und noch so viel mehr. Kunst ist alles das, was wir uns unter Kunst vorstellen können.

es spielt: Hans-Jörg Frey
Die Premiere fand statt am 17. 05. 2017 im Loogensaal der Hamburger Kammerspiele
Nächste Vorstellung:
24.05.2018
Fleetstreet Theater
Admiralitätstraße 71 
20459 Hamburg
Private Viewing -nur nach vorheriger Anmeldung

www.kunst-ist-boese.de

Kritiken:
Kunst ist böse_SchwTB
Kunst ist böse_GEA


 

WATCH ME No.1

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Menschen. Immer wieder nehmen sie sich etwas Neues vor, erzählen anderen von ihren großartigen wenn nicht gar revolutionären Plänen und dann – dann kommt doch alles anders. Veränderung. Gibt es etwas, wonach wir uns mehr sehnen und wovor wir uns mehr fürchten als Veränderung?

Und warum soll es denen von Meyer&Kowski anders gehen? Kaum hatten sie fest beschloßen, welche Arbeiten sie wann und wo über die nächsten drei Jahre (ihre letzten) zeigen wollen, schon sind sie vom Weg abgekommen, und stehen nun (wie man in Brasilien so schön sagt) ‚in einem ganz anderen Dschungel‘. Mit anderen Worten: eine neue Idee steht auf dem Programm: Statt eine neuen Arbeit zu zeigen beginnen sie gleich mit einer neuen Serie.

WATCH ME! möchte einladen zur Begegnung zwischen Meyer&Kowski, einem Thema, einem Künstler, einem Publikum. Zu WATCH ME! No. 1 ist der junge Schauspieler Lukas Gander eingeladen mit denen von Meyer&Kowski über den Moment des Todes nachzudenken und du bist eingeladen, dir eine öffentliche Probe dieser Begegnung anzusehen danach noch ein Weilchen zu bleiben und denen von Meyer&Kowski ein paar Eindrücke zu schildern, wenn du magst. Es würde ihnen, so versichern sie, eine große Freude sein.

WATCH ME! am 03., 04. und 05.März 2017, 18. 00 Uhr auf der Probebühne im Gängeviertel

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien  Hamburg

Bilder


 

DAS ENDE VOM ZUSCHAUEN – PROGRAMMVORSCHAU 16-19


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MEYER&KOWSKI SCHAFFT SICH AB.

Herzlich willkommen zur Vorstellung der neuen Projektreihe „VOM ENDE DES ZUSCHAUENS“ die MEYER & KOWSKI in den Jahren 2016-2019  entwickelt und welche – neben dem Anliegen, die Grenzen zwischen Zuschauern und Publikum vollständig aufzulösen – konsequenterweise auch die Auflösung von MEYER & KOWSKI selbst bedeutet. Aber bevor es soweit ist, bevor  das Licht ausgeht, werden wir – gemeinsam mit unseren Zuschauern – unsere Ideen erst zur voller Blüte bringen.

MEYER & KOWSKI ist da! MEYER & KOWSKI ist bereit!
Am 15.Oktober von 15-18 Uhr in der Wartenau 16, 20089 Hamburg

VOM ENDE DES ZUSCHAUENS wird ermöglicht durch eine dreijährige Konzeptionsförderung.

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lucky-dog-the-show-furLucky Dog — The Show

Auch im letzten Jahr hat MEYER & KOWSKI sich weiterentwickelt, neue Kontakte geknüpft und neue potentielle Kooperationspartner gefunden. So zeigte MEYER & KOWSKI Anfang Dezember 2015 „Lucky Dog – The Show“ in der Wartenau 16 in Hamburg Eilbek. Diese Produktion entsteht in Kooperation mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) und dem Studiengang Medientechnik und wird, neben einer Förderung durch die Kulturbehörde Hamburg, auch durch den Fonds darstellender Künste unterstützt.

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WIR SIND MEYER&KOWSKI

marc-von-henning-susanne-reifenrath-meyer-und-kowskiDie Hamburger Theaterkompanie MEYER & KOWSKI wurde im Sommer 2008. von den Theatermachern Susanne Reifenrath und
Marc von Henning gegründet und hat eine
für Hamburg unverwechselbare künstlerische Handschrift und Formsprache entwickelt. Erklärtes Ziel von MEYER & KOWSKI ist es, unentdeckte Aufführungsorte abseits
klassischer Theaterbühnen zu erschließen
und die Durchdringung der Räume von Bühne und Zuschauerraum zu untersuchen.

MEYER & KOWSKI ging es von Beginn an darum, Synergien aus der projektbezogenen Zusammenarbeit mit wechselnden Partnern aus dem professionellen Kulturbetrieb zu nutzen. Durch die Realisierung von zehn Produktionen, von denen eine ganze Reihe als Koproduktionen mit Stadt und Staatstheatern entstanden und viele zu Gastspielen oder Festivals eingeladen waren, hat sich MEYER & KOWSKI sowohl in Hamburg einen festen Publikumsstamm aufgebaut, als auch überregional einen Namen gemacht. Die Preise bei verschiedenen Festivals sind nur ein Zeichen dieses Erfolgs: So gewann der Doppel-Monolog NIRVANA SEHEN mit Ute Hannig bei der der ersten Ausgabe des neuen Hamburger Festivals HAUPTSACHE FREI im April 2015 den Publikumspreis.

Projekte: Der Umwegmacher — Die Geldwäscherin — Monogamie — Ich bin kein guter Mensch — Die Generalversammlung der Welt — Das letzte Lied — Wie Neu! — Das Houdini-Gen  — Nirvana sehen — Anders Leben — Lucky Dog the Show

Eine Broschüre mit einer Auswahl der Arbeiten von Meyer & Kowski können Sie hier herunterladen  Meyer & Kowski 2008-2012


 

Marc von Henning
* in London, ist Autor, Übersetzer und Regisseur. Beim Londoner Verlag Faber&Faber
erschien 1995 THEATREMASCHINE, ein Buch seiner Übersetzungen von Stücken,
Gedichten und Prosa von Heiner Müller. 1992-2001 sorgte er in London mit seiner
Theatergruppe «primitive science» durch visuell aufregende, an Strategien der
Performancekunst angelehnte Inszenierungen selbst verfasster Texte für großes Aufsehen;
seine Company gewann den «Time Out Critics’ Choice Award». Mit «primitive
science» entwickelte durch die Bearbeitung von theaterfremden Material – Drehbücher,
Gemälde, Erzählungen – auch internationale Projekte, z. B. ICARUS FALLUNG
für die Expo 2000 in Hannover und INVISIBLE COLLEGE für die Salzburger Festspiele.
Ab 2000 arbeitete von Henning im deutschsprachigen Raum als Autor und Regisseur
und inszenierte u.a. wiederholt am Staatsschauspiel Stuttgart, am Schauspielhaus Graz, an
den städtischen Bühnen Köln, dem Schauspiel Frankfurt, dem Deutschen Schauspielhaus
in Hamburg, dem Staatstheater Schwerin und am Nationaltheater Athen. 2008 gründete er mit Susanne Reifenrath die Theaterkompanie Meyer&Kowski und inszeniert weiterhin an Stadt und Staatstheatern,

Susanne Reifenrath
studierte  an der Spielstatt Ulm und arbeitete als Schauspielerin unter anderem am Theaterhaus Stuttgart, Theater Heilbronn und Schauspiel Esse, bevor sie 1999 in Hamburg ein Studium der Theaterregie aufnahm.  2003 nahm sie an der ersten Ausgabe des Regiewettbewerbs AUSSER ATEM teil und zeigte ihre Arbeit FANGOMAS auf Kampnagel in Hamburg und in den Sophiensaelen Berlin. Es folgten Arbeiten als freie Regisseurin unter anderem am Theater Graz und am Neumarkt Theater Zürich, dem Theater Lübeck und dem Theater Labor Bremen. Gemeinsam mit Marc von Henning realisierte sie am Staatstheater Mainz DAS FALSCHE HERZ nachGeschichten von Edgar Allen Poe und arbeitet seither auch als Dramaturgin. 2005 war sie in der Projektleitung von THEATER DER WELT in Stuttgart tätig und kursierte von 2008 – 2010 das Festival HERZRASEN für das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Seit 2008 ist sie gemeinsam mit Marc von Henning die künstlerischen Leiterin von MEYER&&KOWSKI , außerdem engagiert sie sich für den Dachverbands freier darstellender Künste in Hamburg und den Bundesverband freie darstellende Künste, dessen Vorstand sie seit 2017 angehört und im Künstlerhaus
Wartenau 16